Saturnmonde: Hyperion, Japetus und
Phoebe

Japetus Hyperion
Phoebe
Hyperion
Hyperion hat eine völlig unregelmäßige Form, etwa wie ein nicht ganz gelungenes Fleischklößchen. Seine ungefähren Ausmaße: 350 x 234 x 200 km. Auf seiner Oberfläche sind viele Krater, Unebenheiten und ein größerer Bergrücken zu sehen. Hyperion ist wahrscheinlich ein Bruchstück eines größeren Körpers. Auch seine Rotation scheint unregelmäßig, chaotisch zu sein. In der griechischen Mythologie war Hyperion der Vater des Sonnengottes Helios.
Japetus
Japetus gehört zu den größten Rätseln des Saturnsystems. Nach Beobachtungen von der Erde aus war bekannt, dass eine der Halbkugeln dieses Mondes extrem dunkel ist. Beobachtungen der Voyager-Sonden haben bestätigt, dass die in der Umlaufrichtung des Mondes um den Saturn vorangehende Halbkugel zum Großteil schwarz wie Kohle ist; sie reflektiert nur etwa 5% des einfallenden Lichts. Dafür ist jedoch die andere Halbkugel etwa so hell wie schmutziger Schnee; sie reflektiert 50% des Lichts. Wir kennen weder die Zusammensetzung des dunklen Materials noch seinen Ursprung. Es könnte entweder aus dem Weltraum aufgesammelt sein, oder auch aus dem Inneren des Mondes stammen. Die mittlere Dichte von 1,2 g/cm³ deutet an, dass auch Japetus zu den Eismondes Saturn gehört. Sein Durchmesser beträgt 1460 km.
Phoebe
Der vom Planeten entfernteste Saturnmond Phoebe hat einen Durchmesser von etwa 220 km. Er wurde von der Raumsonde Voyager 2 aus großer Entfernung aufgenommen; die Formen der Oberfläche konnte man nicht unterscheiden. Der kleine Mond ist etwa so dunkel wie die dunkle Seite des Japetus.
